Veranstaltungsreihe SoSo 2019: Kritische Elemente der FU-Geschichte

 

Veranstaltungsreihe im Sommersemester 2019, ausführliche Infos hier.

 
Am 04.12.1948 wurde die Freie Universität Berlin offiziell gegründet. In der nunmehr über 70jährigen Geschichte der Universität hat sich einiges ereignet, dass über den von offizieller Seite gern betonten Siegeszug – von der Gründung bis zur Exzellenzuni – hinausgeht.

Bereits Ende des vergangenen Jahres hat der AStA der FU die beinahe 200 Seiten fassende Broschüre „FU70: Gegendarstellungen“ herausgebracht, die neue und alte Texte zur FU Geschichte und dem Umgang mit ihr versammelt.
 
Der AStA veranstaltet aus dem Anlass des Jubiläum und der erschienen Broschüre im Sommersemester 2019 eine Veranstaltungsreihe. Gemeinsam mit verschiedenen Hochschulgruppen soll die Geschichte der Universität aus kritischer Perspektive beleuchtet werden.

„Vergessene“ Geschichte – Berufsverbote und pol. Disziplinierung in der BRD und Berlin(West)

Diskussionsveranstaltung mit
* Prof. Dr. Martin Kutscha (Berlin), Staats- und Verfassungsrechtler,
* Dr. Dominik Rigoll (Potsdam), Zeithistoriker
* szenischer Lesung von Verhör-Protokollen duch FU-Studierende
 
Wann?: 10. April 2019, 18Uhr
Wo?: Seminarraum L115, Habelschwedter Allee 45 (FU Berlin)
 
Berufsverbote? Radikalenerlass? Was einigen wie eine Geschichte aus vergangener Zeit oder auch völlig unbekannt erscheint, hat für viele Menschen Auswirkungen bis heute. Diese Aushebelung von Grundrechten bedeutete z.B.: in dem erlernten Beruf nicht arbeiten, oder die Ausbildung nicht fortsetzen zu dürfen, den Job aus politischen Gründen zu verlieren, oder drangsaliert, bespitzelt und öffentlich stigmatisiert zu werden.

6. April | 12 Uhr | Alexanderplatz | Gemeinsam für eine Stadt für Alle!

buero

Liebe Kommiliton*innen, 

das „Recht auf Wohnen“ ist nicht nur in der Berliner Verfassung, sondern auch in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert. Das ist auch gut so und schließt zum Glück auch uns Studierende mit ein. Leider ist es dennoch so, dass jedes Jahr pünktlich zum Semesterstart in der ganzen Stadt die Alarmglocken klingeln. Die Nachfrage übersteigt das Angebot gerade zu diesem Zeitpunkt um ein Vielfaches. Wer einmal einer Wohnungsbesichtigung oder einem WG-Casting beiwohnen musste, weiß wie angespannt die Gemüter der Suchenden sind. Ein Klima der Angst vor sozialem Abstieg, vor Verdrängung und nicht zuletzt vor der Wohnungslosigkeit durchzieht die Straßen, Hausflure und WG-Küchen dieser Stadt. Das StudierendenWERK musste zum vergangenen Semesterstart wiederholt Notunterkünfte für Studierende einrichten, um die Gefahr der Obdachlosigkeit abzufangen.

AStA FU fordert universitäres Einschreiten gegen professorale Gefälligkeitsgutachten

Öffentlichkeitsreferat des AStA FU Berlin

Pressemitteilung des AStA FU Berlin vom 27.03.2019

Nach der Veröffentlichung eines juristischen Gefälligkeitsgutachtens für die Immobilienlobby durch Prof. Helge Sodan fordert der AStA FU Konsequenzen vom Akademischen Senat und der Universitätsleitung.

Gegen das Vergessen

Heute vor 29 Jahren wurde der in Pakistan geborene Doktorand Mahmud Azhar Opfer eines rassistischen Angriffs. Beim Verlassen des Instituts für Biochemie hatte ihn der betrunkene Rassist Thomas H. beleidigt und bedroht:

"Scheiß-Ausländer! Was wollt ihr hier? Deutschland den Deutschen. Ihr habt unsere Arbeitsplätze weggenommen. Ihr sollt verrecken. Dich bringe ich um."

Zweite Vollversammlung für internationale Studierende und Studierende of Color 18.12. 16Uhr

Das Referat für Intetrnationale Studierende und Studierende of Color am AStA FU vertritt die Interessen der Studierenden an der FU, die von Rassismus und Antisemitismus betroffen sind. Es setzt sich aus diesen zusammen, und wird von diesen in ihrer Vollversammlung gewählt. Auf der Vollversammlung soll es außerdem Austausch geben, wie sich das Referat in der zukünftigen Legislatur gegen Rassismus und Antisemitismus organisieren kann. "Moment- gab es nicht letzten Monat bereits Wahlen?" - Die Wahl muss leider wiederholt werden-