Presseerklärungen des AStA FU Berlin

Undemokratisches Wahlverfahren zum Kuratorium der FU Berlin - Erstmals nicht-öffentliche "Wahl" der außeruniversitären Mitglieder

Studierende der FU Berlin

Pressemitteilung vom 09.07.12

In der Sitzung des Akademischen Senats (AS) der FU Berlin am 11.07.2012 soll die Hälfte der Mitglieder des FU-Kuratoriums neu besetzt werden. Dabei handelt es sich um fünf sogenannte außeruniversitäre Mitglieder. Diese "Wahl" muss gemäß seit 1998 geltender „Teilgrundordnung (Erprobungsmodell)“ der FU alle zwei Jahre im Konsens zwischen AS und FU-Präsidium erfolgen. Zum ersten Mal seit Bestehen dieses sogenannten aktiven Kuratoriums, welches in seiner jetzigen Form auf die Teilgrundordnung zurückgeht, versucht das FU-Präsidium nun, diese "Wahl" in den nicht-öffentlichen Teil des AS zu verlagern.

Vollversammlung diskutiert über Rahmenprüfungsordnung – Präsidium erteilt studentischer Beteiligung an der Ausarbeitung eine Absage

empörte Studierende

(veröffentlicht am 28. Juni 2012)

Auf einer Vollversammlung diskutierten am 27. Juni 2012 Studierende sowie Vertreter_innen anderer Statusgruppen und des Präsidiums der "Freien" Universität über die umstrittene Rahmenstudien- und -prüfungsordnung (RSPO). Dabei rückten FU-Präsident Peter-André Alt und Michael Bongardt, Vizepräsident für Lehre und Studium, von vorherigen Zusagen über das weitere Verfahren ab. Die Beratungen über die RSPO sollen nun in der vorlesungsfreien Zeit vorangetrieben werden und die Ordnung möglichst im Oktober beschlossen werden. Vergangene Woche hatte Präsident Alt noch davon gesprochen, ohne Eile einen Konsens suchen zu wollen.

 

Freie Universität Berlin: Bildungsprotest erreicht Öffnung - Neue Rahmenstudien- und prüfungsordnung kommt nicht vor dem Wintersemester 2012/13

empörte Studierende

Die mehrwöchigen Proteste vieler FU-Studierender haben mit der gestrigen Sitzung des Akademischen Senats (AS) der FU eine weitere Öffnung erwirkt: Die neue FU-Rahmenordnung für Studien- und Prüfungsregelungen wird voraussichtlich nicht in diesem Semester beschlossen. Auch inhaltlich schienen sich in der Diskussion weitere Aufweichungen bei der geplanten Beschränkung der Wiederholungsprüfungen anzudeuten.

Zweihundert protestierende Studierende im Akademischen Senat der FU Berlin - Neue Rahmenstudien- und prüfungsordnung nicht vor dem Wintersemester 2012/13

AStA FU

Im Protest gegen die geplante Rahmen- und Studienprüfungsordnung (RSPO) an der FU Berlin sind erste Erfolge zu verbuchen. Aufgrund des Drucks in der universitären Öffentlichkeit und vielfältiger Protestaktionen waren in der vorherigen Woche bereits die Regelungen zu Zwangsberatungen und die damit verbundenen Auflagen- bzw. Exmatrikulationsmechanismen gestrichen worden. Nun teilte FU-Präsident Peter-André Alt im Akademischen Senat mit, dass man ohne Zeitdruck an der RSPO arbeiten wolle.

FU bleibt "exzellent" - Was das für die Studierenden der FU bedeutet

AStA FU

Mit Bestürzung und Unglauben hat der AStA FU die erneute Kürung der FU Berlin zur sogenannten Exzellenz-Universität zur Kenntnis genommen. "Wir hatten gehofft, dass der Spuk nach fünf Jahren endlich ein Ende hat", kommentiert Michael Beron, Referent für Lehre und Studium des AStA FU, das Ergebnis.

Eklat im Fachbereichsrat Wirtschaftswissenschaft: Studierende verlassen die Sitzung

AStA FU

FU-Studierende laden alle Universitätsangehörigen zu einem Runden Tisch ein

AStA FU

„RSPO ab ins Klo!“ – Protest gegen geplante Rahmenstudien- und Prüfungsordnung an der FU Berlin

AStA FU

Bunte Aktion im Rahmen der „Langen Nacht der Wissenschaften“

 

Demokratie nach Gutsherrenart: FU-Präsidium schaltet Studierenden die Mikrofone ab

AStA FU

Rund einhundert Studierende besuchten am 23. Mai 2012 die Sitzung des Akademischen Senats (AS) der "Freien" Universität, um die intransparente Erarbeitung einer studierendenfeindlichen Rahmenprüfungsordnung zu kritisieren (siehe PM zur Rahmenprüfungsordnung). Die Mehrheit der insbesondere professoralen Gremienmitglieder war an einer Debatte zu keinem Zeitpunkt interessiert und lehnte die Reaktivierung des 2009/10 als Reaktion auf die damaligen Studierendenproteste geschaffenen Runden Tisches rigoros ab.

FU-Präsidium übergeht akademische Gremien bei der Systemakkreditierung – Studierende fordern Konsequenzen!

AStA FU

Ein vorläufiger Gipfel antidemokratischer Vorgänge an der FU wurde auf der letzten Sitzung des Akademischen Senats am 18.04.2012 erreicht. Dort stellte sich heraus, dass das Präsidium die akademischen Gremien bei der Einreichung eines Papiers zum Qualitätsverständnis der FU im Rahmen der Systemakkreditierung bewusst übergangen hat.

Anschrift:
AStA FU Berlin
Otto-von-Simson-Str. 23
14195 Berlin

Telefon:
+49 (0)30 83 90 91-0
Fax:
+49 (0)30 83 14 53 6

E-Mail:
info [at] astafu [dot] de (info (at) astafu.de)

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 10-18 Uhr
in den Semesterferien:
Mo-Mi: 11-16 Uhr
Do-Fr: 13-18 Uhr