Presseerklärungen des AStA FU Berlin

FU-Präsident verabschiedet sich von grundständiger Lehre: Bachelor-Studierende zu schlecht für die FU Berlin?

AStA FU

Wenn ein Uni-Präsident von seiner Zukunftsvision für das Hochschulwesen erzählt, sollte genauer hingehört werden, denn er spricht als Lobbyist in Richtung der Politik. Erschreckend ehrlich verabschiedete sich FU-Präsident Alt am 29. Mai 2013 bei einer Podiumsdiskussion des Vereins "Berliner Wirtschaftsgespräche" von der grundständigen Lehre als Kernaufgabe der Universitäten, wie der Tagesspiegel berichtet[1]:

Studierende reichen Dienstaufsichtsbeschwerde gegen FU-Präsidium beim Berliner Senat ein: Protest gegen anhaltende Repression durch die Universitätsleitung

Referat für Kommunikation und Antirepression AStA FU

Am 04.06.2013 haben studentische Vertreter*innen aus dem Akademischen Senat der FU, dem Erweiterten Akademischen Senat der FU sowie dem Allgemeinen Studierendenausschuss der FU Dienstaufsichtsbeschwerde gegen sämtliche Mitglieder des Präsidiums eingelegt (bis auf den erst kürzlich gewählten 2. Vizepräsidenten). Somit richtet sich die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen

  1. den Präsidenten der FU, Herrn Univ.-Prof. Peter-André Alt,
  2. die Erste Vizepräsidentin der FU, Frau Univ.-Prof. Monika Schäfer-Korting,
  3. den 3. Vizepräsidenten der FU, Herrn Univ.-Prof. Michael Bongardt,
  4. die 4. Vizepräsidentin der FU, Frau Univ.-Prof. Brigitta Schütt,
  5. den Kanzler der FU, Herrn Peter Lange.

Die Dienstaufsichtsbeschwerde stellt auf ein im Allgemeinen zunehmend repressives Klima gegen kritische Studierende an der FU sowohl innerhalb als auch außerhalb der akademischen Gremien ab. Im Kern wird in der Beschwerde um die Prüfung von vier exemplarischen Vorgängen gebeten, bei denen systematisch Partizipationsrechte Studierender durch die Universitätsleitung verletzt wurden.

Zensur an der FU: Präsidium und Sicherheitsdienst gehen gegen das Verteilen "unerwünschter" Flugblätter vor

Seit mehreren Wochen sind Studierende des Bildungsprotests an der FU zunehmender Repression durch das FU-Präsidium ausgesetzt. Mittels des neuen, schlagkräftigen privaten Sicherheitsdienstes AWR wird nun versucht eine Genehmigungspflicht für Publikationen und Flugblätter durchzusetzen. Präsident Peter-André Alt bezeichnete das Verteilen kritischer studentischer Flugblätter auf Nachfrage als „politische Veranstaltung“, die genehmigungspflichtig sei. Damit soll offenbar die seit Monaten nicht abflauende öffentliche Kritik FU-Studierender an ihrer Universitätsleitung eingedämmt und der öffentliche Raum Universität entpolitisiert werden.

GRILLPARTY & WAHL DER REFERENT_INNEN FÜR INTERNATIONALE STUDIERENDE

AStA FU

(English Version below)
Mittwoch 12. Juni, 16 bis 19 Uhr
Im Garten hinter der AStA Villa, Otto von Simson Str. 23 (gegenüber von der Mensa II in der Silberlaube)
Im Fall von Regen treffen wir uns in JK 26/201 in der Silberlaube

Sensation an der TU Berlin: Erweiterter Akademischer Senat beschließt Viertelparität

Referat für Kommunikation und Antirepression AStA FU

An der TU Berlin wurde am 15.05.2013 durch den Erweiterten Akademischen Senat eine neue Grundordnung beschlossen. Bestandteil der neuen Grundordnung: Eine gleichmäßige, paritätische Besetzung des höchsten TU-Gremiums durch alle vier an der Universität vertretenen Statusgruppen, also Studierender, wissenschaftlicher und sonstiger Mitarbeiter*innen sowie Professor*innen. Studentische Mitglieder des Erweiterten Akademischen Senats (EAS) der TU hatten einen entsprechenden Änderungsantrag zum Grundordnungsentwurf für die TU gestellt. Der Antrag wurde nach Angaben der taz mit 31 zu 22 Stimmen in geheimer Abstimmung angenommen.

Stellungnahme internationaler Studierender im AStA FU / Statement of International Students of the AStA FU

AStA FU

(English version below)

Wir, die Unterzeichnenden, sind internationale Studierende der Freien Universität Berlin im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Freien Universität Berlin.

Stellungnahme zur Nichteinrichtung des Referats für internationale Studierende

AStA FU

(English version below)

Aufgrund von Berichten über massive Verstöße gegen die in der Wahlordnung festgeschriebenen Wahlgrundsätze hat das Studierendenparlament in seiner Sitzung vom 30. April 2013 die Wahl neuer Referent_innen auf der Vollversammlung der internationalen Studierenden nicht bestätigt.

Folgende Verstöße wurden dem Studierendenparlament von mehreren Teilnehmer_innen der Vollversammlung dargelegt:
 

Kritisches Denken braucht Zeit und Raum. Zur Räumung des IVI.

AStA FU

Ein Großaufgebot der Polizei räumte am gestrigen Montag, den 22.04.13 das Institut für vergleichende Irrelevanz (IVI). 200 Aktivist_innen hatten seit den frühen Morgenstunden ausgeharrt, um der Polizei den Zugang zum Gebäude zu versperren.

Diskussion unerwünscht – VS-Präsident Maaßen traut sich wieder nicht an die „F“U

AStA FU

Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, ist am 17. April 2013 erneut kurzfristig nicht zu einer Lehrveranstaltung erschienen. Anstatt wie im Vorlesungsverzeichnis angekündigt mit Jan Hecker, Richter am Bundesverwaltungsgericht, die Vorbesprechung des Seminars „Verfassungsschutz und Verfassungsrecht“ abzuhalten, ließ er sich „aus dienstlichen Gründen“ entschuldigen. Es darf vermutet werden, dass diese Gründe vorgeschoben sind.

Maaßen bespaßen: Verfassungsschutzpräsident an der FU

AStA FU

Hans-Georg Maaßen, neuer Präsident des Bundesverfassungsschutzes, wird am 17.04. die Besprechung eines für Juni geplanten Seminars zum Thema „Verfassungsrecht und Verfassungsschutz“ abhalten. Der AStA FU ruft alle Studierenden dazu auf, an der Seminarbesprechung lebhaft und aktiv teilzunehmen.

 

Impressum