Verfasste Studierendenschaften adé

28 Sep

Am Mittwoch beschloss der sächsische Landtag die Austrittsmöglichkeiten aus der verfassten Studierendenschaft und Langzeitstudiengebühren für die sächsischen Studierenden einzuführen.

Nach der Reform des Hochschulgesetzes sollen Studierende, die mehr als vier Semester üer der Regelstudienzeit liegen draufzahlen. Außerdem müssen nur noch diejenigen Studierenden für die verfasste Studierendenschaft zahlen, die es auch wollen. Und alle so yeah? Ihr denkt her damit, Berlin soll so etwas auch endlich einführen?

Die Konsequenzen einer solchen Möglichkeit liegen klar auf der Hand, ihr könnt 7,50 Euro im Semester sparen, wenn ihr die Beratungsangebote, das Semesterticket oder alle anderen Angebote des AStA nicht nutzen wollt. Doch so funktioniert es leider nicht. Bezahlen nur diejenigen, die all dies brauchen, wird der Service unbezahlbar. Das Semesterticket bleibt seit Jahren unter dem geforderten Preis der BVG, weil die Masse der Studierenden hinter den Verhandelnden steht. Die Demokratie in den Hochschulen wird so noch weiter abgebaut. Ein Turbostudium ohne studentische Teilhabe wird erweitert um die fehlende Vertretung studentischer Interessen.

Wir solidarisieren uns deshalb mit dem Protest der sächsischen Studierenden und fordern deshalb die Abgeordneten aus Sachsen auf, dieses unsoziale, sogenannte „Hochschulfreiheitsgesetz“ zu widerrufen.

Für weitere Informationen: http://www.stura.tu-dresden.de/aktuelles/120908_austritt_aus_der_verfassten_studierendenschaft_austritt_aus_der_demokratie

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