Offener Brief der GEW an den FU-Präsidenten anlässlich der Räumung

Auch der Berliner Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert in einem offenen Brief an den FU-Präsidenten die Räumung des Seminarzentrums. Der Brief wird im folgenden dokumentiert:

Sehr geehrter Herr Professor Alt,

AStA FU solidarisiert sich mit Bildungsprotesten in Kolumbien und Chile

In diesem Moment, in dem das europäische Bildingssystem mit der Neoliberalisierung geschädigt ist, sehen wir mit Bewunderung die Mobilisierung und den starken Kampf der Studierenden-Bewegungen in Lateinamerika. Zwei wichtige Beispiele sind gerade Chile und Kolumbien.

In Kolumbien beabsichtigte die Regierung ein Gesetz (Ley 30), das 50% der staatlichen Hochschulbildung privatisieren würde. Dadurch würde die Hochschulbildung ihre Autonomie verlieren und der Zugang zu der Universität noch mehr erschwert.

Räumung des Seminarzentrums: Journalist erhielt Anzeige wegen Hausfriedensbruchs

Die kuriosen Vorgänge rund um die Räumung des Seminarzentrums sind um ein weiteres Detail reicher: sogar ein Journalist, der die Räumung begleitete, erhielt offenbar eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. Im folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung der Jungen Presse Berlin e.V.

Freie Universität geräumt – Fotojournalist festgenommen

Presseerklärung des AStA FU: Präsidium stellt sich studentischen Forderungen taub und setzt auf Gewalt

Am späten Mittwochabend räumte die Polizei das seit dem Nachmittag besetzte Seminarzentrum im Hauptgebäude der FU Berlin. Der AStA FU verurteilt die Wahl gewalttätiger Mittel gegen friedlich diskutierende Studierende.

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Otto-von-Simson-Str. 23
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