Die unsoziale Bildungspolitik der schwarz-gelben Koalition

AStA FU

Ein Trend setzt sich fort im Bund: Mehr Eliten-, weniger Breitenförderung. Während die Bildungsausgaben des Bundes laut Haushaltsentwurf 2013 insgesamt steigen, wird still und heimlich eine Etatumschichtung im Bildungsressort vorgenommen, wonach im Jahr 2013 für das BaföG von Schüler_innen und Studierenden 250 Millionen Euro weniger veranschlagt werden als noch in diesem Jahr.

10 Jahre Bologna – immer noch keine Anerkennung

AStA FU / AStA TU

Es sollte der Tag kommen an dem sich Hochschulrektorenkonferenz und der Asten der FU und TU einmal einig sind. Wir stimmen darin überein, dass die vor 10 Jahren als Revolution der Bildung verkaufte Bolognareform, in ihren Kernzielen vorerst gescheitert ist: Das neue System sollte zu einer höheren Mobilität und einfacher Anrechenbarkeit der Studienleistungen führen. Doch heute sehen wir, dass diese Ziele nicht einmal innerhalb Berlins erreicht werden.

Stellungnahme des AStA FU zur Nichtberufung von Hans-Georg Maaßen als Honorarprofessor

AStA FU

Herr Maaßen zeigt ein erschütterndes Verständnis des Zusammenhangs von Wissenschaft und Politik, wenn er treffend bemerkt jedoch zu Unrecht kritisiert, dass offenbar politische und nicht akademische Gründe ausschlaggebend gewesen seien für die Ablehnung seiner Berufung zum Honorarprofessor. Sein vermeintlich nüchtern wissenschaftliches Rechtsgutachten zur Kurnaz-Affäre zeigt genau, wie hochpolitisch gerade die Rechtswissenschaft ist.

Akademischer Senat der FU übergeht studentische Anträge zur Rahmenstudien- und Prüfungsordnung und Resolution des Studierendenparlaments: Das Präsidium erarbeitet einen eigenen Entwurf

AStA FU

Mit der Nicht-Behandlung der studentischen Anträge zur FU-weit geplanten Rahmenstudien- und Prüfungsordnung (RSPO) auf der Sitzung des Akademischen Senats (AS) der FU am 11.07.2012 übergeht die Hochschulleitung der FU eine Resolution einer studentischen Vollversammlung vom 27.06.2012, eine Resolution des 31. Studierendenparlaments vom 03.07.2012 sowie diverse Empfehlungen der Kommission für Lehre (KfL) vom 10.07.2012, welche allesamt auf eine Öffnung des Erarbeitungsprozesses und eine ausreichend intensive demokratische Debatte der geplanten Reform abzielen.

Undemokratisches Wahlverfahren zum Kuratorium der FU Berlin - Erstmals nicht-öffentliche "Wahl" der außeruniversitären Mitglieder

Studierende der FU Berlin

Pressemitteilung vom 09.07.12

In der Sitzung des Akademischen Senats (AS) der FU Berlin am 11.07.2012 soll die Hälfte der Mitglieder des FU-Kuratoriums neu besetzt werden. Dabei handelt es sich um fünf sogenannte außeruniversitäre Mitglieder. Diese "Wahl" muss gemäß seit 1998 geltender „Teilgrundordnung (Erprobungsmodell)“ der FU alle zwei Jahre im Konsens zwischen AS und FU-Präsidium erfolgen. Zum ersten Mal seit Bestehen dieses sogenannten aktiven Kuratoriums, welches in seiner jetzigen Form auf die Teilgrundordnung zurückgeht, versucht das FU-Präsidium nun, diese "Wahl" in den nicht-öffentlichen Teil des AS zu verlagern.

Vollversammlung diskutiert über Rahmenprüfungsordnung – Präsidium erteilt studentischer Beteiligung an der Ausarbeitung eine Absage

empörte Studierende

(veröffentlicht am 28. Juni 2012)

Auf einer Vollversammlung diskutierten am 27. Juni 2012 Studierende sowie Vertreter_innen anderer Statusgruppen und des Präsidiums der "Freien" Universität über die umstrittene Rahmenstudien- und -prüfungsordnung (RSPO). Dabei rückten FU-Präsident Peter-André Alt und Michael Bongardt, Vizepräsident für Lehre und Studium, von vorherigen Zusagen über das weitere Verfahren ab. Die Beratungen über die RSPO sollen nun in der vorlesungsfreien Zeit vorangetrieben werden und die Ordnung möglichst im Oktober beschlossen werden. Vergangene Woche hatte Präsident Alt noch davon gesprochen, ohne Eile einen Konsens suchen zu wollen.

 

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