Pressemitteilung: Fridays for Future-Vollversammlung: Hörsaal-Besetzung an der FU

Die Vollversammlung der Studierendenschaft an der Freien Universität Berlin hat beschlossen, bis Donnerstagabend Forderungen zur Klimagerechtigkeit in- und außerhalb des Campus zu diskutieren.

Heute, am 25.11.2019, begann auf Betreiben der Students for Future an der FU Berlin eine Vollversammlung der Studierendenschaft. Es sollen Forderungen für mehr Klimaschutz an die Leitung der Universität und an die Regierung gestellt werden. Die Studierenden brachten bereits so viele Forderungen ein, dass Sie kurzerhand beschlossen, die Vollversammlung bis zum Abend des 28.11. zu verlängern. Wörtlich heißt es in ihrem Beschluss:

„Die studentische Vollversammlung möge beschließen, ihre Sitzung im Hörsaal 1a bis Donnerstag den 28.11.2019 zu verlängern, um zu garantieren, dass alle Forderungen der Studierenden in den Entscheidungsprozess der Vollversammlung eingehen und in ausreichendem Maß diskutiert werden können. Zu diesem Zweck sollen offene Fokusgruppen gebildet werden, die als beratendes Gremium in den nächsten Tagen die Forderungen der Studierendenschaft gebündelt diskutieren sollen. Die Ergebnisse der Fokusgruppen sollen als Ausganspunkt der abschließenden Beschlussfindung der studentischen Vollversammlung dienen, wobei trotzdem der Raum für weitere Forderungen und Änderungsanträge offengelassen werden soll.“

Schon im Juni hatten die Students for Future an der FU Berlin eine erste Vollversammlung organisiert. Im Anschluss gab es zwar Gespräche mit dem Präsidium der Universität. Diese Gespräche verliefen allerdings bislang ohne zufriedenstellende Ergebnisse. Deshalb sollen bis Donnerstagabend die Forderungen der ersten Vollversammlung bekräftigt, erweitert und konkretisiert werden. Ein Student sagt dazu:

„Nach der letzten Vollversammlung zeigte sich unser Präsident sehr offen. Konkrete Veränderungen sind aber kaum zu erkennen. Wir wollen nicht nur eine Bekundung des guten Willens. Wir fordern einen Plan, wie der Betrieb in einer Universität mit hervorragender Forschung und Lehre ab 2025 klimaneutral ablaufen kann. Und wir fordern als Studierende Mitbestimmung bei der Ausarbeitung dieses Plans. Außerdem fordern wir, dass die Universitätsleitung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für den Klimaschutz gerecht wird. Sie muss ihr politisches Gewicht einsetzten und Lobbyarbeit im Sinne der Wissenschaft leisten.“

Seit über einem Jahr finden unter dem Motto „Fridays for Future“ wöchentliche Demonstrationen für mehr Klimagerechtigkeit statt. Die Hochschulgruppen der Bewegung veranstalten diese Woche an über 80 deutschen Hochschulen die sogenannte „Public Climate School“. Von Montag bis Donnerstag sollen sich dabei alle Menschen in den Hochschulen zum Thema Klimaschutz informieren können. Damit richtet sich die „Public Climate School“ auch an alle Nicht-Studierenden.

 

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