Mai 2018: Studierendenparlament erklärt sich solidarisch mit den Studierenden und Beschäftigten in Frankreich

13 Jun

Das 37.Studierendenparlament hat in der 2.Sitzung, am 03.05.2018, folgende Resolution beschlossen:

Mit dem Amtsantritt von Staatspräsident Emanuel Macron vor gut einem Jahr hat eine Welle des sozialen Kahlschlags sondergleichen in Frankreich ihren Anfang genommen, die selbst die Maßnahmen der Vorgängerregierung unter François Hollande in den Schatten stellen.

Jetzt werden nicht nur die Beschäftigten der staatlichen Eisenbahn vom Kürzungswahn erfasst, sondern auch die öffentlichen Universitäten. So soll der Hochschulzugang erschwert werden und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten an den Hochschulen sollen unter den bekannten Vorwänden drastisch verschlechtert werden.

Versammlungen der an den Unis Lernenden und Arbeitenden wurden in den letzten Tagen und Wochen wiederholt mit rücksichtsloser Polizeigewalt durch Einheiten der Bereitschaftspolizei CRS aufgelöst.

Der Kampf der Studierenden und der abhängig Beschäftigten an den Hochschulen ist kein vom jeweils anderen isolierter, sondern nicht zuletzt aufgrund ihres gemeinsamen Lern- und Arbeitsumfeldes ein und derselbe Kampf. Die Eisenbahner*innen ermöglichen es auch uns jeden Tag rechtzeitig an den Seminaren und Vorlesungen der Universitäten teilzunehmen. Die Bahnen sind auch für Millionen Beschäftigte das Verkehrsmittel auf dem Weg zum Arbeitsplatz. Somit sind sie Teil unseres Lern- und Arbeitslebens. Arbeitende und Studierende sind auf eine gute öffentliche Infrastruktur für alle angewiesen und durch gemeinsame Interessen miteinander verbunden.

Im Rahmen der TV-Stud 3-Kampagne an der FU sprechen wir allen Kommiliton*innen und Kolleg*innen, die von staatlicher Repression und den Kürzungen und Sozialabbaumaßnahmen der Regierung Macron betroffen sind, unsere volle Solidarität aus und verurteilen das Vorgehen gegen die Interessen der Betroffenen aufs Schärfste.

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