14.7. 18h: Studieren wir in einer Autokratie? Der Wandel der FU durch neoliberale Steuerungsstrukturen

Hochschulpolitisches Referat

Die gesteuerte Transformation der akademischen Selbstverwaltung zu Autokratie und Absolutismus - Eine Fallstudie am Beispiel der Freien Universität
 
Buchvorstellung und Diskussion mit Sarah Walz
 
Do 14.7. // 18h @FU Berlin/Seminarzentrum (Raum L113), Otto-von-Simson-Straße 26
Fr 15.7. // 19h @HU Berlin/Hauptgebäude (Seminarraum 3059), Unter den Linden 6
 

Die sog. Freie Universität wandelt sich unter dem neoliberalen Regime des Peter-André Alt (eine Annahme des Herrschertitels "Lenzen II." ist im Gespräch) mehr und mehr zu einem autokratischen Gebilde, eher einer präsidialen Diktatur oder einem Privatkonzern ähnelnd denn einer öffentlichen Bildungs- und Forschungseinrichtung. Akademische Selbstverwaltung? Nur noch zum Abnicken der Präsidialerlässe notwendig - schließlich muss zur Selbstlegitimation die Fassade einer demokratisch verwalteten Hochschule aufrechterhalten werden. Autonomie der Hochschule? Eher eine Autokratie des Präsidiums.

Und während so kritische Forschung und Lehre unter den Tisch fallen, steuert die Uni einer absoluten Abhängigkeit von privaten Geldgeber*innen und künstlichen monetären Wettbewerben entgegen und verkommt gleichzeitig zu einem reinen Ausbildungsbetrieb, der bis auf die Reproduktion einer auserwählten Elite ausschließlich der Fabrikation konsumwilliger Arbeitstiere ohne jegliche gesamtgesellschaftliche Weitsicht dienen soll.

Wie es so weit kommen konnte, hat Sarah Walz in ihrem neu erschienenen Buch zum "Wandel der Hochschulstruktur durch weiche Steuerung - Das Beispiel der Freien Universität" analysiert: Denn der Hebel für den Erfolg neoliberaler Reformen im Hochschulbereich ist das Konzept einer weichen Steuerung. Weiche Steuerung oder „soft law“ ist scheinbar schonungsvoll, menschenfreundlich und angenehm, aber nicht demokratisch legitimiert.

Auf genaue diese weichen Steuerungsmechanismen wird Sarah Walz bei ihrem Besuch an ihrer ehemaligen Hochschule näher eingehen und zur Diskussion preisgeben. Der AStA FU läd gemeinsam mit dem BdWi und der GEW zum Informieren und Mitdiskutieren ein!

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