Das Studierendenparlament der FU spricht sich gegen jegliche Art von Studentenverbindungen aus. In ihrer Mehrzahl nehmen die Berliner Studentenverbindungen bis heute keine Frauen auf, pflegen fragwürdige Traditionen, fördern völkische, nationalistische Einstellungen und ein revisionistisches Geschichtsbild. Das "Lebensbundprinzip" als zentrales Element innerhalb der Studentenverbindungen sowie die hierarchische Strukturen sind ebenso abzulehnen. Die Universitätsleitung wird aufgefordert jegliches Auftreten der Studentenverbindungen an der Freien Universität sowie das Verteilen jeglicher Werbung zu untersagen, sowie bei Stellenbesetzungen und Berufungen keine Korporierten zu berücksichtigen.