Die Möglichkeiten der massiven Kontrolle und Überwachung schränken die Gestaltbarkeit eines entlang der individuellen Lebensumstände und Interessen ausgerichteten Studiums massiv ein. Zudem greift das System gravierend in die Gestaltung der Studienordnung ein,deren Ausformung jedoch den Gremien der Fachbereiche bzw. Institute obliegt.
Das Studierendenparlament kritisiert den intransparenten und undemokratischen Verlaufs des bisherigen Prozesses und fordert die Universitätsleitung auf, die Studierenden und MitarbeiterInnen umgehend über alle Planungen umfassend und zeitnah zu informieren. Darüber hinaus wird das Gesamtprojekt als elementarer Bestandteil der Entwicklung weg von der Gruppenuniversität und hin zu Dienstleistungsunternehmen mit Management und Aufsichtsrat abgelehnt.
Das 24. Studierendenparlament fordert die Universitätsleitung auf — sofern sie weiterhin am Projekt festhält — dafür Sorge zu tragen, dass allen Anforderungen des modernen Datenschutzes genüge getan wird, dies bedeutet insbesondere eine strenge Rechtevergabe für den Datenzugriff und eine strenge Zweckbindung der erhobenen Daten und dass soweit möglich von Anonymisierung, Pseudonomysierung und allen sonstigen Maßnahmen, welche geeignet sind die Grundsätze der Datensparsamkeit und Datenvermeidung umzusetzen, gebrauch gemacht wird.