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Geschichte der BRD in einer Nußschale - in vieler Hinsicht wird die Historie der FU Berlin dieser Metapher gerecht: demokratischer Neubeginn im Jahr 1948, relativ schnelle Restauration von autoritären Verhältnissen in den 1950ern, Rebellion und Aufbruch in den 60ern, Steckenbleiben demokratischer Reformen bereits kurze Zeit später und seit den 80er Jahren ein konservativer Roll-Back. Die Freie Universität war, ob sie will oder nicht, stets ein Spiegel der gesellschaftlichen Verhältnisse. Selbst eine so kurze Aufzählung zeigt, dass es sich bei gesellschaftlichen Verhältnissen stets um Kämpfe handelte. Diese Kämpfe wurden an der FU oft heftiger geführt als anderswo, dennoch kommen sie in offiziellen Darstellungen kaum vor. Die 68er werden notgedrungen irgendwie erwähnt, ansonsten erscheint die Geschichte unserer Universität als "Zukunft von Anfang an", als Erfolgsgeschichte ohne Brüche.  (weiterlesen...)


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Inhalt (Auswahl)

historisches

Erinnerungen an das Problem einer freien Universität
Von Klaus Heinrich (1967)
Die Frauen im SDS
oder: In eigener Sache
Der vergessene große Aufbruch
Streik an der FU 1976/77
Verdrängen statt Erinnern
NS, Antisemitismus und FU-Vergangenheitspolitik

innenansichten

Form statt Inhalt
Die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge an der FU
Kein Grund zum Feiern
Die FU im Exzellenzwahn
Uni, Politik und Geschlecht
Die Illusion vom gleichberechtigten Miteinander

der subjektive faktor

Interview mit Achim D.
Interview der Redaktion des 60-Jahre-FU-Infos mit Achim D. aus WB
Interview mit J. aus B
Interview der Redaktion des 60-Jahre-FU-Infos mit J. aus B
Warum studieren?
Von Kasi (heute: projekt archiv e.V.)