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Lenzen nimmt Wahl in Hamburg an

In einer internen Rundmail an die wissenschaftlichen Beschäftigten der FU Berlin gab Dieter Lenzen heute bekannt, dass er die Wahl für das Präsidentenamt der Uni Hamburg angenommen hat.

Er habe hier "außerordentlich gern" gearbeitet, schreibt der scheidende Präsident der FU Berlin. Nach seinem Rücktritt werden die Präsidiums-Mitglieder "noch im ersten Quartal des neuen Jahres" die Geschäfte bis zum Antritt des nächsten Präsidiums weiterleiten. Die Angehörigen der FU haben nun endlich Klarheit in einer Personalfrage, die in den letzten Wochen immer wieder Anlass zu Spekulationen war.

"Die Wahl in Hamburg war eine Farce. Sie lief undemokratisch und undurchsichtig ab. Das Ergebnis war, dass eine autokratische Präsidentin vom nächsten Universitätsdespoten abgelöst wurde. An der FU werden wir ein solches Verfahren nicht dulden und werden uns für einen demokratischen Neuanfang einsetzen", so Ronny Matthes, Schwulenreferent im AStA FU.

Den Studierenden wünschen wir bei den Protesten gegen ihren neuen Präsidenten Dieter Lenzen einen langen Atem und genauso viel Erfolg wie beim Vorgehen gegen seine Amtsvorgängerin Monika Auweter-Kurtz, die im Juli 2009 zurücktreten musste.