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Studierendenparlament der FU schließt sich Coca-Cola-Boykott an

Auf seiner Sitzung am 26. Oktober 2006 hat das Studierendenparlament der FU beschlossen, sich dem Boykott von Produkten der Coca Cola Company anzuschließen. Im Folgenden ist der Beschluss dokumentiert.

Das Studierendenparlament hat am 26.10.2006 beschlossen:

Aufgrund wiederholter Menschenrechtsverletzungen, Morde und Repression von gewerkschaftlicher Arbeit in den kolumbianischen Abfüllbetrieben der Coca-Cola-Company und der mangelnden Aufklärung dieser Vorfälle durch das Unternehmen schließen wir uns einem Boykott der Produkte der Coca Cola Company an.

Ziel dieses Boykotts ist ein grundlegender und glaubwürdiger Richtungswechsel der Unternehmenspolitik von Coca Cola, was die Anerkennung und Beachtung grundlegender ethischer und menschenrechtlicher Normen in ihren Werken betrifft.

Bis zu diesem Richtungswechsel fordert das Studierendenparlament der FU

  • die Leitung der Universität und die Fachbereiche der FU auf, evtl. bestehende Verträge mit der Coca Cola Company zu kündigen, bei Veranstaltungen, Konferenzen usw. keine Produkte der Coca Cola Company mehr zu verwenden und bei Verträgen mit Dritten (z.B. Catering) darauf zu achten, dass diese Produkte ausgeschlossen werden;
  • das Studentenwerk auf, Produkte der Coca Cola Company aus dem Angebot zu nehmen und evtl. bestehende Verträge mit dem Unternehmen zu kündigen;
  • die BetreiberInnen von Restaurants, Cafeterien, Automaten, Cafes in und im Unfeld der FU auf, Produkte der Coca Cola Company aus dem Angebot zu nehmen und evtl. bestehende Verträge mit dem Unternehmen zu kündigen.