"Heute, am Montag den 17.11.2003 treten die Studierenden des Friedrich-Meinecke-Instituts für Geschichtswissenschaft an der FU in einen eintägigen Warnstreik, um gegen die katastrophalen Studienbedingungen am Institut zu protestieren und um über die geplanten Kürzungen zu informieren.
Seitens des Präsidiums der FU bestehen Pläne, das FMI entweder zu einem Rumpfinstitut mit 6 ProfessorInnen zusammenzustreichen oder gleich das ganze FMI aufzulösen und die Reste an die Humboldt-Universität anzugliedern.
Beide Versionen sind für uns vollkommen inakzeptabel, da solche Kürzungen eine weitere Verschlechterung der Situation der Studierenden darstellen. Daher fordern wir:
Am Mittwoch um 18 Uhr findet im Hörsaal B (Koserstraße 20) eine von der Institutsleitung organisierte Vollversammlung statt. Wir rufen alle Studierenden auf, die VV zu besuchen und dort mit der Institutsleitung über die obengenannten Forderungen zu diskutieren. Wir erwarten, dass Dekanat und Institutsleitung unsere Forderungen unterstützen. Wir sind nicht bereit, uns auf irgendwelche Zahlenspielchen oder 'konstruktive' Sparvorschläge nach dem Motto 'schließt doch lieber die Archäologie' o.ä. einzulassen. Nur wenn die Studierenden aller Fächer und Unis sich gemeinsam, solidarisch und radikal wehren, können Sparmaßnahmen und Studiengebühren verhindert werden. Daher rufen wir auch dazu auf, die FU-Vollversammlung am Donerstag um 14 uhr (Hörsaal 2 Silberlaube) und den Aktionstag am Otto-Stuhr-Institut (Ihnestr. 21) am Dienstag zu besuchen."
Kommando Klaudia und Klaus Störtebecker